Mit Pasta in den Frühling

Mit Pasta in den Frühling! Oder: Wintertomaten – darf man die essen?

Ein Beitrag von Laura

Im März fängt der Frühling an und wir zelebrieren ihn mit einem Hauch Italien. Wir haben selber Nudeln gemacht. Das können wir nur empfehlen, es war sehr lecker! Einige von uns waren sogar inspiriert, das Essen blind zu verkosten, um noch mehr Geschmack wahrzunehmen, das wollen wir auch noch mal alle ausprobieren.

Einen Pastateig selbst zu machen ist simpel, er besteht nur aus Mehl und Wasser. Wir haben uns für Dinkelmehl Typ 1050 entschieden, zu einem Kilo Mehl 450 ml lauwarmes Wasser gegeben und verknetet. Danach muss der Teig 30 Minuten ruhen. Anschließend ausrollen, mit einem Pizzaschneider in Streifen schneiden, ab ins kochende Salzwasser, probieren, wann sie fertig sind, UND genießen!!!

Dazu gab es selbstgemachte Tomatensoße. Umweltbewussten Lesern wird jetzt auffallen, dass es die falsche Zeit ist, Tomatensoße selber zu machen. Ich kann Euch nur Recht geben! Die ersten heimischen Tomaten sind so in 3 Monaten zu erwarten. In der Bioland-Gärtnerei, für die ich auf den Markt gehe, wurden letzte Woche Tomaten im Gewächshaus gepflanzt. Wir bieten aber, weil die Kunden es nachfragen, auch außerhalb der Tomatensaison welche aus dem europäischen Ausland an.
Tomaten sind sehr kälteempfindlich. Es kann sein, dass es ihnen schon auf dem Transportweg zu kalt ist oder sie unter den Temperaturen auf dem Markt leiden. Dann bekommen sie wässrige Stellen unter der Haut, die schnell anfangen zu schimmeln. Deshalb sortiere ich die Tomaten auf dem Markt immer durch, um keinem Kunden so etwas zu verkaufen. Wenn man diese Tomaten ganz schnell verarbeitet, bevor der Schimmelbefall einsetzt, und sie gegebenenfalls ausschneidet, kann man sie noch verwenden. Das haben wir gemacht. Wir kaufen zu dieser Jahreszeit keine Tomaten, aber sie vor dem Kompost retten, das machen wir schon.
Wenn Dich das Thema „Lebensmittel retten“ interessiert, dann schau doch mal auf dieser Seite vorbei: www.foodsharing.de

Lass Dich inspirieren und werde vielleicht selber aktiv.

Falls Du dann auch mal wenig geschmacksintensive Wintertomaten zu verarbeiten hast, empfehlen wir euch unser Rezept:

Zwiebel und Knoblauch klein schneiden, anbraten, später Tomatenmark mit anbraten, klein geschnittene Tomaten dazu, köcheln lassen. Kräftig Würzen mit: Kräutersalz, Pfeffer, Zimt, Thymian, Oregano, Basilikum, Bohnenkraut, Petersilie, Lorbeerblättern.
Säure neutralisieren mit: Zucker, Agavendicksaft oder anderem Süßungsmittel.
Wer es scharf mag: Pepperonie.
Für Gesundheit und Verdauung: Ingwer und Kümmel.
Lorbeerblätter vor dem Pürieren rausfischen.

Falls die Soße zu viel zum sofortigen Verzehr ist, einfach kochend heiß in Einmachgläser füllen. So lässt sie sich gut monatelang lagern.

Wenn Du selber Tomaten anbaust und die letzten unreif aberntest und nachreifen lässt, ist dieses Rezept auch zu empfehlen, um mehr Geschmack in die Soße zu bekommen.

Wer gerne im Winter Tomatengeschmack hat, dem empfehle ich getrocknete Tomaten und Tomatensoße, am besten selbstgemachte aus dem Spätsommer.

Dazu haben wir auch noch ein köstliches Nuss-Oliven-Pesto kreiert: Wir haben Mandeln, Cashew- und Walnüsse zusammen mit frischem Knoblauch und Pfefferkörnern im Mixer püriert. Dann haben wir die rötlich-braun bis schwarzen Kalamata-Oliven , ein wenig Olivenöl, frischen Rosmarin, Basilikum und Salz hinzugegeben, das Ganze gut vermixt, in eine Schale gegeben, mit Rosmarinzweig und Nüssen dekoriert und voilà hat man ein leckeres Pesto … auch in Kombination mit Parmesankäse zu empfehlen.

BUON APPETITO … GUTEN APPETIT!

 

 

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Pia sagt:

    Das hört sich gut an- und somit ganz bestimmt in den nächsten Tagen mal auf unserem Tisch zum Genießen.

    Gefällt mir

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