Was ist Nachhaltigkeit eigentlich?

Carlas Mama Veronika ist Naturtherapeutin, Erlebnispädagogin und Gärtnermeisterin. Veronika hat uns im Rahmen eines Workshops viel Interessantes über das Thema Nachhaltigkeit vermittelt.

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde schon 1713 von Hans Carl von Carlowitz verwendet und kommt ursprünglich aus der Forstwirtschaft. „Schlage nur soviel Holz, wie der Wald vertragen kann, d.h.  wie nachwachsen kann.“

Dieser Begriff wurde für unser gesamtes Gefüge übernommen und bedeutet „die Welt im Gleichgewicht halten“. Das Wort kommt von nachhalten, was heißt: „längere Zeit andauern“ oder „bleiben“. Für unsere heutige Gesellschaft bedeutet das: „Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, wirtschaftliches und soziales Gefüge hinterlassen.“ Auf allen drei Ebenen muss dieser Grundsatz gelten und uns durchdringen:

a) ökologisch – Erhalt der Umwelt und der Lebensqualität

b) wirtschaftlich – Ressourcenschonung, klimaverträgliche Produktion, unternehmerische Verantwortung für die Beachtung von Menschenrechten in der Produktion, Recycling (Kreislaufwirtschaft), Förderung der ökologischen Landwirtschaft, Kauf statt Konsum

c) sozial bzw. gesellschaftlich – schulische und außerschulische Bildung, Einbeziehung von Sozialwirtschaft und Gesundheitsverbänden, Arbeit an der Art und Weise des Zusammenlebens, neue Wohn- und Lebensformen entwickeln und umsetzen

… wie beispielsweise  „Unser Wohnprojekt – vielfältig, kreativ und nachhaltig“ …

 

 

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