Buchtipp! von Linda

Kinder, die die Welt verändern

von Yann Arthus-Bertrand und Anne Jankéliowitch.

 

In diesem Buch erzählt der französische Fotograf, Journalist, Reporter, Filmemacher und Umweltschützer Yann Arthus-Bertrand von Kindern aus der ganzen Welt, die mit ihren tollen Projekten helfen, die Umwelt und das Klima zu schützen. Wir waren so berührt von diesem Buch, weil es Mut macht, neue und großartige Ideen in die Tat umzusetzen, egal wie unmöglich sie anfangs manchmal scheinen. Auch wir haben uns im Rahmen unserer Aktion „Nur mal kurz die Welt retten …“ mit diesem Thema beschäftigt. Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres WG-Zusammenlebens. Deswegen sind wir auch so begeistert von diesen kleinen Menschen mit diesen großen Ideen, die sie in den letzten Jahren auf der ganzen Welt realisiert haben!

 

„Aus kleinen Bächen werden reißende Ströme.“

Kinder, sagt Yann Arthus-Bertrand, sind die Zukunft. Und deswegen ist es wichtig, ihnen und ihren Ideen Aufmerksamkeit zu schenken. Sie sind unvoreingenommen, haben kein Interesse an Geld und Politik und deswegen einen klaren Blick auf ihre Umgebung. Wenn sie eine Idee haben, dann sind sie mit Herzblut dabei und versuchen alles, diese Idee Realität werden zu lassen. Yann Arthus-Bertrand stellt in seinem Buch Kinder aus Indien, Sibirien, Kanada, USA, Deutschland, Frankreich, Afrika und vielen anderen Ländern vor, die im Alter von 8 bis 15 Jahren von ihren Ideen und Projekten erzählen, die sie in ihrer Schule, ihrer Stadt, ihrem Land oder weltweit umgesetzt haben.

Jedes Kind ist durch die eigene Familie, die Schule, Filme, Vorträge oder sogar durch Naturkatastrophen mit dem Thema Umwelt und Klimaerwärmung in Berührung gekommen. Was alle Kinder verbindet, ist die Überzeugung, dass wir alle SOFORT damit anfangen müssen, uns mit Umweltfragen zu beschäftigen, und etwas unternehmen müssen, um unsere Umwelt, die Pflanzen und Tiere, die darin leben, zu retten und zu schützen! Viele Kinder haben Geld gesammelt, haben vor Eltern, Schulklassen, Bürgermeistern und hohen Politikern gesprochen, um diese von ihrer Idee zu überzeugen. Sie sind, obwohl sie noch so jung sind, große Vorbilder für die Kleinen und vor allem die Großen. Denn ganz klar ist, dass es viele Erwachsene gibt, die es nicht schaffen, den Worten, die sie sprechen, auch Taten folgen zu lassen.

In dem Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore, der für viele Kinder Auslöser der Ideen und Projekte war, wird klar, dass die Menschen auf der ganzen Welt aktiv werden müssen! Denn durch unsere Lebensweise wird die Umwelt schwer belastet. Abgase, giftige Abfälle, das Abholzen von Bäumen und vieles mehr trägt zum Klimawandel bei. Naturkatastrophen häufen sich und das Eis an den Polen beginnt zu schmelzen. Lebensräume für Tiere und Pflanzen werden zerstört. Eine Zerstörung, die der Mensch niemals wieder gut machen kann. Deswegen sind sich alle Kinder einig: Wir MÜSSEN etwas tun! Eines der Kinder sagt: „Taten sprechen Menschen mehr an als Worte.“ Und deshalb nehmen viele von ihnen die Ideen selbst in die Hand. Sie gründen Umweltclubs, Garten-, Natur- und Tierclubs, sammeln gemeinsam Plastik in der Natur auf, führen Recycling ein, kompostieren Abfälle und stellen selbst Dünger her. Sie überzeugen Schulleitung und Städte, weniger Plastik zu produzieren, indem beispielsweise Metallflaschen und Trinkbrunnen in Schulen angeschafft werden. Sie verhindern Abgase durch lange Transportwege, indem Gemüsegarten angelegt werden, oder regen an, dass nur noch Produkte aus Fairem Handel (FairTrade) von Schulen, Restaurants und Supermärkten benutzt werden. Sie sammeln Geld, um Brunnen zu bauen, denn jeder 7. Mensch auf der Welt hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Sie geben Vorträge, bieten Fortbildungen an, malen Bilder, machen Ausstellungen, schreiben Bücher, komponieren Lieder und erarbeiten Theaterstücke, damit Kinder und Erwachsene lernen, bewusster zu leben, und damit aufhören, die Umwelt zu belasten.

„Kunst kann Menschen dazu bewegen nachzudenken.“ Katherine Liu

Felix Finkbeiner beispielsweise hatte 2007, mit 9 Jahren, die Idee, auf der ganzen Welt Bäume zu pflanzen. Von dieser Idee hat er viele Kinder weltweit überzeugt und so wurden seit 2007 in 93 Ländern ca. 14 Milliarden Bäume gepflanzt.
Auch die Idee der Earth Hour wurde von Kindern verbreitet. Am 19. März von 20:30 bis 21:30 Uhr findet die Earth Hour, übersetzt „die Stunde der Erde“, statt. Eine Stunde, in der so viele Menschen und Städte wie möglich alle Lichter ausschalten. Es soll ein globales Zeichen für den Schutz unseres Planeten sein, also macht alle mit!!!!!

Wenn auch Du, ob groß oder klein, eine tolle Idee hast, wie die Umwelt geschützt werden kann, aber noch nicht genau weißt, wie du sie umsetzen sollst, haben wir ein paar wichtige Tipps der Kinder gesammelt und aufgeschrieben:

  • Jedes Handeln ist wichtig und trägt zu Veränderung bei
  • Deine Idee ist wichtig, Du musst total davon überzeugt sein
  • Teamarbeit ist wichtig
  • Sprich mit Deinen Eltern und Freunden darüber
  • Informiere Dich und lies alles, was Du zu Deinem Thema finden kannst
  • Sprich mit Menschen, die sich auskennen
  • Versuche so viele Menschen wie möglich von Deiner Idee zu überzeugen
  • Erzähle im Radio, in der Zeitung, im Fernsehen und im Internet von Deiner Idee
  • Kleine Schritte können Großes bewirken
  • Gib niemals auf!
  • Sprich mit Deinem Herzen
  • Sei dickköpfig und handle SOFORT

„Eine Mücke allein kann nichts gegen ein Nashorn ausrichten, aber 1000 Mücken können es zwingen, die Richtung zu ändern!“

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